Urlaub in der Dominikanische Republik

ein exotisches Inselparadies in der Karibik 


Viele Deutsche verbinden den Klang des Inselstaates Dominikanische Republik mit Sommer, Sonne und paradiesischen Stränden. Das ist auch völlig richtig: zwischen Atlantik und Karibik eingebettet liegt die Insel Hispaniola, die zu den Großen Antillen gehört. Auf Hispaniola befinden sich zwei Staaten - Haiti und die Dominikanische Republik. Letzterer hat knapp elf Millionen Einwohner, und lebt stark vom Bade-Tourismus.

Im Norden der Dominikanischen Republik treffen Urlauber auf tropisches Klima, im Süden ist es trocken. Durch diese Klimagrenze bedingt, sollten Sie sich vor ihrer Reise überlegen, was genau Sie in der Dominikanischen Republik unternehmen möchten. Steht ein reiner Badeurlaub an der Südküste an, sind die Monate November bis April dafür ideal. Wer auch den Norden bereisen möchte, besucht den Inselstaat besser zwischen Mai und Oktober, denn dann ist es im Norden schön, und noch nicht zu heiß. Welche Inselhighlights Sie nicht auslassen sollten, erfahren Sie hier.


Alcázar de Colón

Das Alcázar de Colón zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Dominikanischen Republik, und ist in der Hauptstadt Santo Domingo zu finden. Es handelt sich dabei um einen ehemaligen Königspalast, der zwischen 1510 und 1514 erbaut worden ist. Für diesen Bau verantwortlich zeichnet Diego Kolumbus, der älteste Sohn des berühmten Seefahrers und Entdeckers Christoph Kolumbus. Diego Kolumbus war zur Bauzeit spanischer Vizekönig in der von seinem Vater entdeckten sogenannten Neuen Welt, und damit der ranghöchste spanische Beamte in diesem Erdteil. Architektonisch ist das Alcázar de Colón dem spanischen Kolonialstil zuzuordnen. Das bedeutet, dass es sich hierbei um einen Flachbau mit Schmuckarkaden handelt. Zwischenzeitlich nagte der Zahn der Zeit am massiven Gebäude. In den 1950er Jahren wurde es jedoch renoviert und zählt heute, mit der kompletten Altstadt Santo Domingos, zum UNESCO Weltkulturerbe. Im Alcázar de Colón ist inzwischen ein Museum untergebracht, das die Besucher in die Zeit um 1510 bis etwa 1550 zurückführt. Sie durchstreifen hier nicht weniger als 22 Ausstellungsräume, die das damalige Leben in Santo Domingo wieder lebendig werden lassen. Mit Alcázar de Colón beginnt übrigens auch die Besiedlungsgeschichte der Spanier auf der Insel Hispaniola, denn es ist das erste Gebäude das hier durch die Spanier errichtet wurde, und somit der Grundstein für die Stadt Santo Domingo und die Dominikanische Republik selbst.


Das Museo de las Casas Reales

Nur ein Jahr später als das Alcázar de Colón, wurde das Gebäude in dem das Museo de las Casas Reales untergebracht ist, vom damaligen spanischen König Ferdinand II. in Auftrag gegeben. Es befindet sich ebenfalls in der Altstadt Santo Domingos und besteht komplett aus weißem Stein. Das Gebäude umfasst herrlich bepflanzte Innenhöfe, die in der Vergangenheit oftmals Schauplatz prunkvoller Festivitäten gewesen sind. Die sich im Innenhofbereich befindlichen ornamentalen Details der Architektur, sind dem isabellinischen und dem plateresken Stil zuzuordnen. Im Museum schließlich finden Besucher eine höchst interessante Ausstellung zur kompletten Kolonialzeit Santo Domingos, bis hin zur Autonomie vom spanischen Kolonialherren im Jahre 1821. Diese wurde durch eine Revolution im französischsprachigen Westteils der Insel, dem jetzigen Staat Haiti, herbeigeführt. Die Ausstellung beginnt mit der Entdeckung Amerikas 1492 und befasst sich mit ökonomischen, kulturellen und volkskundlichen Themen.



Der Nationalpark Los Haitises

Wenn Ihnen nun nach all der Kultur der Sinn nach unverfälschter Natur steht, sind Sie im Nationalpark Los Haitises richtig. Dieser im Norden der Dominikanischen Republik gelegene Nationalpark kann nur mit geführten Touren besucht werden. Die Anreise erfolgt jeweils mit dem Motorboot, und ist von den Orten Sabana de la Mar, Sanchez oder Samana aus möglich. Empfehlenswert ist die Anreise über Sabana de la Mar, denn dort gibt es ein Besucherzentrum, das über die Attraktionen des Nationalparks informiert. Los Haitises ist ein typisches Karstgebiet, das über vulkanischen Gesteinen liegt. Es gibt dort unterirdische Karstflüsse, die sich über Karstquellen nach oben kämpfen. Sie als Besucher erleben dieses Phänomen in Form von herrlichen Karstseen, inmitten von Mangrovenwäldern. Auf dem Gebiet des Nationalparks gibt es mehrere Inseln sowie Höhlen, zu denen die Motorboottouren Sie führen werden.

Das historische Dorf Altos de Chavón

In der südlichen Provinz La Romana treffen Sie auf das Dorf Altos de Chavón. Es ist kein traditionelles Inseldorf, sondern ein Nachbau, der im Jahr 1976 von Filmschaffenden realisiert wurde. Dargestellt wird ein Dorf aus dem 16. Jahrhundert, wie es in der Dominikanischen Republik seinerzeit zu finden gewesen ist. Die sich dort befindliche Kirche Sankt Stanislaus wird heute von Einheimischen gerne für Hochzeiten gebucht. Mit ein wenig Glück können Sie also einer typischen Karibikhochzeit beiwohnen. Weiterhin gibt es hier mit dem Museo Arqueológico Regional ein archäologisches Museum, das viele Funde der Gegend, aus präkolumbianischen Kulturen zusammenfasst und ausstellt. Im zugehörigen Amphitheater, das 5.000 Gästen Platz bietet, finden Konzerte mit internationaler Besetzung statt. Unter anderem traten hier schon die Pet Shop Boys, Julio Iglesias, Frank Sinatra oder Andrea Boticelli auf.

Der Pico Duarte

Nicht auslassen sollten Sie eine Besteigung des Pico Duarte, dem mit 3.098 Metern Höhe höchsten Berg in der Karibik. Gelegen ist er im Zentrum der Dominikanischen Republik, im Gebirge Cordillera Central im Naturpark Parque Nacional José Armando Bermúdez. Als Ausgangspunkt für Wanderungen eignet sich der Ort Jarabacoa. Die Tour zum Gipfel dauert, je nach Tempo und Leistungsstand, zwei bis drei Tage, und ist nur in Begleitung eines Bergführers möglich. Im Ort La Cienaga, etwa 30 Kilometer von Jarabacoa entfernt, befindet sich der Eingang zum Naturpark. Dort finden Sie Touranbieter, die Ihnen auch bei der Planung und Durchführung weiterer Wanderungen und Exkursionen auf dem Gebiet des Naturparkes behilflich sein werden. Auf Grund ihrer speziellen Lage ist die Gegend ein ganzjähriger Besuchermagnet, da die Temperaturen immer angenehm sind und nur wenig, oder gar kein, Niederschlag zu erwarten ist..

Ocean World Puerta Plata

Besonders, wenn Sie mit Kindern reisen sollten, wird Ihnen die Ocean World Puerta Plata unvergessen bleiben. Es handelt sich dabei um einen Erlebnispark, dessen Fokus auf Familien gerichtet ist. Die Kinder können sich inmitten von Wasserrutschen und unterschiedlich gestalteten Schwimmbecken bestens austoben. Als besondere Attraktion des Parks gilt das Delfinschwimmen, das für Kleingruppen, wie zum Beispiel Familien, exklusiv gebucht werden kann. Sie sind dann für 30 Minuten ganz nah an den Delfinen, können sie anfassen, füttern und mit ihnen spielen. Natürlich immer unter professioneller Aufsicht. Die Begegnung mit den Delfinen ist auch für Nichtschwimmer und Kleinkinder empfehlenswert. Sie werden mit Schwimmwesten ausgestattet und entsprechend betreut. Daneben gibt es in der Ocean World Puerta Plata ein Schnorchelbecken, in dem in geschützter Umgebung Korallenriffe erlebt werden können. Die Parkbetreiber bieten darüber hinaus mehrmals täglich Delfin-, Seelöwen- und Hai-Shows an. Auf dem Parkgelände findet sich außerdem ein Regenwald im Kleinformat, in dem die typischen, in der Dominikanischen Republik vorkommenden, exotischen Vögel, die Stars sind.