Jamaika: Trauminsel in der Karibik mit Reggea-Feeling

Jamaika: Trauminsel in der Karibik mit Reggea-Feeling


Die in der Karibik gelegene Insel Jamaika gilt als Sehnsuchtsort für alle Anhänger der Musikrichtungen Reggea und Ska. Doch auch wer mit Musik nicht so wahnsinnig viel am Hut hat, wird von der drittgrößten Insel der Großen Antillen schlichtweg bezaubert sein.
Wundervolle Strände, glasklares Meerwasser, eine herrliche Natur mit sagenhaft schönen Wasserfällen und die entspannte Lebensart der Jamaikaner, ziehen jeden in ihren Bann. Dazu gilt das Klima als tropisch. Das heißt, dass Jamaika das ganze Jahr über als sonnige Urlaubsdestination mit stabilen Temperaturen um die 30 Grad lockt.
Welche Höhepunkt man bei einem Urlaub auf Jamaika auf keinen Fall auslassen sollte, ist hier zu erfahren.


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Die schönsten Strände auf Jamaika


Jamaika ist ein wahres Bade- und Strandparadies. Wer seinen Schwerpunkt auf Strandurlaub setzen möchte, findet zwar das ganze Jahr über beste Temperaturen hierfür.
Zwischen Juni und November herrscht jedoch Regenzeit. Und zu dieser Zeit sind auch Hurrikans möglich.
Von Dezember bis Mai steht einem ungetrübten Strandurlaub jedoch nichts im Wege. 
Rund um Negril im Westen finden sich eine ganze Reihe an traumhaften Karibikstränden, die recht belebt sind. Ruhigere Strände gibt es im Osten, nahe der Stadt Port Antonio.
Grundsätzlich ist Jamaica ein Paradies für Taucher. Es gibt hervorragende Tauchschulen, deren Lehrer Neulinge durch die Korallenriffs der Runaway Bay und Montego Bay führen.


Der Bloody Bay

Der rund 2,5 Kilometer lange Bloody Bay, nahe der Stadt Negril, gehört zu den bekanntesten Stränden des knapp 11.000 Quadratkilometer großen Eilands. Die Infrastruktur mit Strandbars, kleinen Läden, Duschen und Sportmöglichkeiten wie Schnorcheln und Tauchen, ist bestens. Manchmal wird es hier jedoch etwas voll, da sich viele Hotels in der Nähe befinden. Dafür gibt es feinen Sandstrand, den ganzen Tag über Reggea-Musik aus den Strandbars, und im Strandlokal Office of Nature den besten Tintenfisch Jamaikas.


Der Seven Mile Beach

Ebenfalls im Westen Jamaikas ist der Seven Mile Beach zu finden. Von Negril aus erreicht man ihn nach einigen Kilometern Fahrt per Leihwagen oder Taxi. Die Infrastruktur ist auch hier sehr gut. In den Strandbars wird unglaublich gutes Jerk-Chicken, eine der Nationalspeisen Jamaikas, serviert. Der Seven Mile Beach ist bei Familien sehr beliebt, da der Meerzugang sehr flach ist. So können die Kleinen im warmen Salzwasser herrlich nach Schätzen graben, während die Erwachsenen den Blick auf das türkisblaue Meerpanorama genießen.


Der Frenchman's Cove

Frenchman's Cove bei Port Antoni ist zwar gebührenpflichtig, da es sich um einen Privatstrand handelt, er ist jedoch jeden Cent des Eintritts-Tickets wert. Auch hier gibt es herrlich türkisblaues Wasser vor schneeweißem Sandstrand, der von Palmen umstanden ist. Dazu kommt eine glasklare und kühlere Flussmündung, die hier ins Meer fließt. Das sieht nicht nur traumhaft aus: hier lassen sich auch schöne Erinnerungsfotos vor tropischer Kulisse schießen.


Der Treasure Beach

Hier wird es nun so richtig abgeschieden und verwunschen. Authentischer als am Treasure Beach, im Süden der Insel, kann Jamaika nicht mehr werden. Rundum gibt es keine Hotels, sondern nur kleine Cottages. Entsprechend einsam ist der Strand, an dem die Einheimischen frische Kokosnüsse und exotische Früchte anbieten. Wer einen Strandspaziergang unternimmt, findet zwischen Palmen und Bäumen immer wieder aufgespannte Hängematten vor, die darauf warten für einen Mittagsschlaf benutzt zu werden. Von dort hat man nach dem Aufwachen einen guten Blick auf die Fischerboote, die vor der Bucht im Meer treiben, und den Fisch für das Abendessen fangen.





Zauberhafte Natur


Jamaika eignet sich auch für Aktivurlauber. Die tropischen Wälder laden zu Wanderungen ein. Flora und Fauna sind spektakulär, und für Europäer weitgehend unbekannt.
In höheren Lagen gibt es Mahagonigewächse und Zedern. Mangroven sind überall zu finden. Dazu gibt es 20 Vogel- und 27 Reptilienarten, die nur auf Jamaika vorkommen.


Die Blue Mountains

Hierbei handelt es sich um eine Gebirgskette, die sich von Port Antonio, im Osten der Insel, bis in die Hauptstadt Kingston zieht.
Das Gebiet ist dicht bewaldet und verfügt über zahlreiche ausgewiesene Wanderwege, die unter anderem zum 2.256 Meter hohen Blue Mountain Peak führen. Die Wanderwege sind steil und anspruchsvoll, aber lohnenswert. Denn vom Gipfel aus hat man einen fantastischen Blick über die Insel und über das Meer.
Wanderer haben außerdem die Möglichkeit durch eine große Zahl an Kaffeeplantagen zu streifen, und den Cinchona Botanical Garden zu besuchen, in dem es exotische Bäume und Sträucher zu entdecken gibt.


Jamaikas spektakuläre Wasserfälle

Beeindruckende Wasserfälle findet man auf Jamaika quasi an jeder Ecke. Besonders spektakulär sind die Dunn's River Falls bei der Stadt Ochos Rios. Das Wasser schießt hier über mehrere Stufen hinweg ganze 200 Meter in die Tiefe.
Die Y.S. Falls finden sich im jamaikanischen Hinterland im Westteil der Insel. Das Gelände ist privat, weshalb die Wasserfälle nur auf einer geführten Tour besucht werden können. Über 15 Stufen schlängelt sich das Wasser hier eher gemächlich in die Tiefe. Die Fahrt zu den Wasserfällen findet im Planwagen statt.




Die jamaikanische Geschichte und Kultur in sich aufsaugen


Sehenswürdigkeiten gibt es auf Jamaika eine ganze Menge. Nicht auslassen sollte man das Rose Hall Great House nahe der Stadt Montego Bay.
1770 im jamaikanisch-georgianischen Stil erbaut, ist es das berühmteste Bauwerk von Jamaika. Es gehörte einem Plantagenbesitzer, und angeblich spukt der Geist von dessen Ehefrau dort noch heute. Zu besichtigen gibt es neben dem ansehnlichen Gebäude selbst eine Reihe an Antiquitäten und seltenen Tropenhölzern.

Außerdem haben Besucher von hier Blick auf Montego Bay. Daneben ist der berühmteste Sohn der Insel Jamaika, Bob Marley, allgegenwärtig. In Kingston gibt es das Bob Marley Museum, in dem Erinnerungsstücke des Reggea-Stars gesammelt, und ausgestellt werden. Das Licht der Welt erblickte Marley in Nine Miles, wo sein Geburtshaus besichtigt werden kann. Sein Grab in einem Mausoleum kann im Rahmen einer Marley-Tour besucht werden.

Auch charakteristisch für Jamaika ist der Jamaika-Rum. Verschiedene Destillerien, wie die Appleton Estate Destillerie, bieten Touren an. Vom berühmten Rick's Café in Negril können Klippenspringer beobachtet werden, die sich von einer 15 Meter hohen Klippe - unter Aufführung kunstvoller Sprünge - in die Tiefe stürzen. Klippenspringen ist unter Wagemutigen auf Jamaika Volkssport