Gran Canaria Urlaub

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Urlaub Gran Canaria: Insel der Strände und Berge 


Anders als man angesichts des Namens vermuten sollte, ist Gran Canaria nicht die größte der Kanarischen Inseln - aber eines der beliebtesten und meistbesuchten Urlaubsziele dieser Inselgruppe. Sie bietet sowohl Strandtouristen als auch Naturliebhabern mit ihrem milden Klima das ganze Jahr über fantastische Urlaubsmöglichkeiten, aber auch ein authentisches urbanes Erlebnis.



Geografie und Landschaft 

Gran Canaria ist annähernd kreisrund mit einem Durchmesser von rund 45 Kilometern. In ihrem Inneren ist die Insel ausgesprochen bergig mit Gipfeln bis zu fast 2000 Metern Höhe. Im äußersten Nordosten liegt die Hauptstadt Las Palmas, die mit 380.000 Einwohnern eine der größten Städte der Kanarischen Inseln ist.


Ferienzentren im Süden

Die klassischen Feriengebiete Gran Canarias liegen im Süden der Insel; das größte Ferienzentrum erstreckt sich rund um die Orte Playa del Ingles und Maspalomas, wo in den letzten Jahrzehnten ausgedehnte Gebiete mit Hotelanlagen und Apartmentanlagen zugebaut wurden. Zwischen diesen beiden Orten erstreckt sich über fünf Kilometer der längste und schönste Sandstrand der ganzen Insel, im Landesinneren gesäumt von einem ausgedehnten Dünengebiet, den Dunas de Masplaomas.

Ursprüngliche Architektur, romantische Fischerdorf-Atmosphäre und authentisches Leben darf man hier eher nicht erwarten, denn Playa del Ingles und Maspalomas sind reine Urlauber-Retortenstädte. Immerhin: Der Strand bietet alles, was man von einem Urlaubsstrand erwarten darf, das Niveau der Unterkünfte ist hoch und für Unterhaltung ist auch abends und nachts gesorgt. Auch ein Golfplatz sowie ein Vergnügungspark sind vorhanden.

Deutlich kleiner sind die Urlaubsorte, die sich in Richtung Osten anschließen: Hier wurden einige Buchten an der felsigen Steilküste zu intimen Urlaubsrefugien wie Puerto Rico oder Playa de los Amadores ausgebaut. Die Strände hier sind künstlich aufgeschüttet, was ihrer Schönheit aber keinen Abbruch tut, und durch die schützenden Betonmolen kann man hier sogar weitaus besser und sicherer Baden als an der Playa de Maspalomas.

Gran Canaria

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Las Palmas


Eine ganz andere Atmosphäre bietet die Inselhauptstadt Las Palmas: In ihrem historischen Altstadtviertel, der Vegueta, gruppiert sich rund um die eindrucksvolle Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert ein nahezu unverändert erhalten gebliebenes Ensemble aus historischen Gebäuden aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Die meisten von ihnen zeigen die typische spanische Kolonialarchitektur mit weißen Kalkfassaden, durch durch Bauelemente aus dunklem Vulkangestein akzentuiert werden. Die Katedrale, die mit ihrer etwas düster wirkenden Doppelturmfassade die weitläufige Plaza Santa Ana überragt, ist einer der schönsten Sakralbauten der Kanaren. Direkt dahinter steht das Kolumbushaus: Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. 1492 übernachtete hier Christoph Kolumbus, als er zu Beginn seiner legendären Entdeckungsfahrt auf den Kanaren Station machte. Heute ist das Haus eines der vielen Museen der Hauptstadt.


Nördlich an das zwar sehr malerische, aber nicht sonderlich lebhafte Altstadtviertel Vegueta schließt sich das nicht ganz so alte Stadtviertel Triana an. Hier stammen die meisten Gebäude aus der großen Zeit der Stadt um 1900. Sie atmen die Atmosphäre der Belle Epoque, wie etwa das Gabinete Literario, das mit seinem Café ein Zentrum der intellektuellen Künstlerszene war, oder das 1890 eingeweihte und dem Zeitgeschmack entsprechend üppig ausgestattete Theater.


Für viele ist aber das im Norden der Stadt, einige Kilometer von der Innenstadt entfernt, gelegene Hafenviertel Santa Catalina der schönste Teil von Las Palmas. Auf den ersten Blick wirkt Santa Catalina nicht besonders einladend, aber es verfügt über einen der längsten Strände der Insel. Die Playa de Santa Catalina wird von einer Promenade mit viel Gastronomie und einer lebhaften Szene begleitet und gilt vielen Reisenden als einer der schönsten Stadtstrände Europas. Santa Catalina verfügt über recht viele Hotels, ist aber im Gegensatz zu den Ferienzentren des Südens nicht ausschließlich touristisch geprägt. Wenn man authentisches kanarisches Leben in einer angenehmen urbanen Atmosphäre erleben will, ist Santa Catalina sicherlich der beste Ort auf Gran Canaria!


und gilt vielen Reisenden als einer der schönsten Stadtstrände Europas. Santa Catalina verfügt über recht viele Hotels, ist aber im Gegensatz zu den Ferienzentren des Südens nicht ausschließlich touristisch geprägt. Wenn man authentisches kanarisches Leben in einer angenehmen urbanen Atmosphäre erleben will, ist Santa Catalina sicherlich der beste Ort auf Gran Canaria!



Die Kleinstädte des Nordens


Aber der Norden der Insel hat noch mehr authentische Ortschaften zu bieten. In früheren Zeiten konzentrierte sich hier, auf der regenreichen und daher fruchtbaren Nordseite der Insel, das bäuerliche und auch großbürgerliche Leben. Die Kleinstädte Arucas und Teror haben hervorragend erhalten gebliebene historische Stadtkerne und sind damit ein abolutes Muss bei einer Besichtigungsrundfahrt über die Insel! Da sie einige Kilometer von der Küste entfernt liegen und keine Strände haben, sind sie kaum vom modernen Massentourismus beeinflusst.


In der von Bananenplantagen umgebenen Stadt Arucas gruppieren sich großbürgerliche Häuser, die vor allem um 1900 herum entstanden sind, um eine riesige, aus schwarzem Lavagestein erbaute Kirche, die allerdings nicht ganz so alt ist, wie sie aussieht: Sie wurde erst 1909-1917 erbaut. Das etliche Straßenwindungen weiter oben in den Bergen gelegene Teror dagegen war das religiöse Zentrum Gran Canarias. Die Kirche Basilica del Nuestra Senora del Pino aus dem späten 18. Jahrhundert ist bis heute Zentrum der Marienverehrung. Die Kirche ist umgeben von historischen Häuser mit farbenfrohen Fassaden und prunkvoll geschnitzen Holzbalkonen.



Das zentrale Bergland


Gran Canaria ist eine ausgeprochen bergige Insel, flache Regionen gibt es nur in unmittelbarer Küstennähe. Sobald man die Küste verlässt, findet man sich auf schmalen Straßen wieder, die sich mit endlosen Kurven in das zentrale Bergland, die Cumbres, hinaufwinden. Der höchste Gipfel der Insel ist der 1949 Meter hohe Pico de las Nieves; er wird von einer militärischen Radaranlage gekrönt und ist daher sogar mit dem Auto erreichbar. Auch wenn die Atmosphäre auf den ersten Blick nicht ganz so einladend erscheint, lohnt sich die Fahrt für die fantastische Aussicht vom Gipfel, die bei gutem Wetter über die ganze Insel bis hinüber zur Nachbarinsel Teneriffa reicht!


Nicht ganz so hoch, aber um ein Vielfaches eindrucksvoller ist der nahegelegene Roque Nublo, der als steiler Fels eine Bergspitze krönt. Wer diesen mystisch wirkenden Ort besucht, kann leicht nachvollziehen, dass er eine Kultstätte der Ureinwohner war. Eine weitere Kultstätte gibt es am einige Kilometer entfernte Roque Bentayga. Hier kann man sogar einen Opferplatz deutlich erkennen. Anhänger gruseliger Menschenopfer-Fantasien müssen allerdings enttäuscht werden: Die Ureinwohner Gran Caranias, die Guanchen, waren friedliebende Menschen und haben nicht einmal Tiere geopfert.


Im zentralen Bergland liegen auch einige der schönsten Dörfer der Insel: Vor allem Tejeda und Artenara muss man unbedingt besucht haben! Sie liegen wie Aussichtsbalkons am steilen Hang der Caldera de Tejeda, einem weiten Tal, das sich zur östlichen Seite der Insel hin öffnet. In Artenara gibt es sogar historische Höhlenwohnungen, die von außen fast wie normale kleine Häuschen aussehen.


Das zentrale Bergland Gran Canarias ist eine großartiges Wandergebiet mit zahlreichen Touren, die meist nur mittelschwer sind. Einer der besten Ausgangspunkte dafür ist die Passhöhe Cruz de Tejeda, an der sich uralte Handelswege, die längst zu Straßen geworden sind, treffen. Hier gibt es sogar ein Luxushotel, das einen Urlaubsaufenthalt in abgeschiedener Atmosphäre mit fantastischer Aussicht bietet. Auch das am Ostrand des zentralen Berglands, fast 1000 Meter über der Küste, gelegene Plateau von Tamadaba ist mit seinen ausgedehnten Kiefernwäldern ein hervorragendes Wandergebiet. Hier zeigt sich die ansonsten eher karge Insel ausgesprochen grün und üppig.



Die Ostküste


Die Ostseite der Insel besteht überwiegend aus unzugänglicher Steilküste, sodass es hier nur wenige Ortschaften und auch nur wenige Strände gibt, die zudem noch großteils recht abgelegen und nicht besonders attraktiv sind. Touristisch führt die Ostküste daher ein Schattendasein. Bei einer Inselrundfahrt lohnt aber das ausgesprochen üppige Tal von Agaete mit seinem kleinen Hafenort Puerto de las Nieves ebenso einen Stopp wie der fantastisch gelegene Aussichtspunkt Mirador de Balcon, der 350 Meter über dem Meer an einen steilen Felshang gebaut wurde.

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