Ägypten - ein faszinierendes Land mit reicher Kultur

begeisternden Landschaften und makellosen Stränden



Ägypten ist ein Reiseziel mit einer schier unendlichen Fülle an großartigen Eindrücken. Das Land bietet seinen Besuchern eine wunderbare Kombination aus überwältigenden Landschaften und begeisternden Bauten aus einer mehr als 5.000 Jahre zurück reichenden Geschichte. Lange bevor sich die antike Welt der Griechen und Römer entwickelte, war das Land am Nil schon eine hoch entwickelte Kulturnation. Viele steinerne Zeugen dieser Zeit sind erhalten geblieben.

Die wohl berühmtesten davon sind die gigantischen Pyramiden in Gizeh, Vorort von Ägyptens Hauptstadt Kairo. Wer im Rahmen eine Nilkreuzfahrt weiter nach Süden fährt, wird die Tempel von Luxor entdecken und Gelegenheit haben, durch das Tal der Könige zu bummeln und einen Blick in das Grab des legendären Pharaos Tutanchamun zu werfen. Tief im Süden, nahe der Landesgrenze zum Sudan, zeugen die kunstvollen Tempel von Abu Simbel vom Geschick und der Baukunst der alten Ägypter.

Die Tempel stehen auf einer Insel im Nassersee, einem riesigen, über 5.000 Quadratkilometer großen Stausee, der zur Regulierung der Hochwasser des Nils errichtet wurde. Dieser längste Fluss der Welt war schon in der Antike die Lebensader des Pharaonenreichs und ist auch heute noch die wichtigste Lebensader des Landes. An seinen Ufern dominiert tiefes, üppiges Grün das Landschaftsbild. Die stetige Bewässerung sorgt für ertragreiche Böden und angenehme Lebensbedingungen für Mensch und Tier. Die fruchtbaren Uferstreifen sind nur schmal und jenseits davon beginnt eine faszinierende Wüstenlandschaft. Auf dem Flug zu den Badeorten Hurghada oder El Gouna genießt man einen wunderschönen Blick auf diese in der Welt einmalige Landschaftsform.

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Kairo mit Blick auf die Pyramiden von Gizeh

Kairo 
Nil
Tal der Könige

Das Reiseland Ägypten


begeistert aber nicht nur durch faszinierende Landschaftsbilder und weltberühmte Kulturschätze. Auch jede Begegnung mit den Menschen im Alltag wird zu einer schönen Urlaubserinnerung. Man ist offen, immer hilfsbereit und der arabischen Tradition folgend ungemein gastfreundlich. Natürlich gibt es an den Pyramiden oder in den Tempeln den einen oder anderen aufdringlichen Händler oder selbsternannten Reiseführer. Aber alle sind sympathisch höflich und da die englische Sprache weit verbreitet ist, kommt es immer wieder zu netten Gesprächen.



Die Pyramiden - Bauten von überwältigender Größe und Schönheit


Noch vor wenigen Minuten war man im pulsierenden Zentrum der Millionen-Metropole Kairo und auf einmal steht man vor den legendären Pyramiden. Drei gigantische Monumente, vor mehr als 5.000 Jahren errichtet und immer noch von eindrucksvoller Präsenz. Im Mittelpunkt steht die Cheops-Pyramide. Mit einer Kantenlänge von 230 Metern und einem Volumen von mehr als 2,5 Mio Kubikkilometern sprengt das Bauwerk jede Vorstellungskraft. Einst war sie 147 Meter hoch, heute sind es ein paar Meter weniger. Bis in das 16.Jahrhundert hinein war die Cheops-Pyramide das höchste Bauwerk der Welt, erst dann wuchsen die Türme europäischer Kathedralen noch höher hinaus. Zum Vergleich: Die Türme des Kölner Doms messen 157 Meter. Im Inneren der Pyramide sind einige nur mühsam zugängliche Kammern, in denen einst die sterblichen Überreste des Pharao Cheops bestattet wurden. Als man die Pyramide errichtete, gab es keine der uns vertrauten Hilfsmittel, lediglich die Muskelkraft von tausenden Arbeitern war die Ressource für diese phänomenale Leistung. Flankiert wird die Cheops-Pyramide von zwei deutlich niedrigeren Pyramiden. Sie waren Grabstätten der Pharaonen Mykerinos und Chephren. Vervollständigt wird das Ensemble durch drei weitere, noch kleinere Bauten, die als die Pyramiden der Königinnen bezeichnet werden. Über allem wacht die Skulptur der großen Sphinx. Die 72 Meter lange Skulptur stellt einen liegenden Löwen mit einem menschlichen Kopf dar. Sie wurde wahrscheinlich 2.500 v. Chr. aus einem einzigen Felsblock herausgearbeitet. Leider ist die Nase der Figur abhanden gekommen. Im 13. Jahrhundert wurde sie von strenggläubigen Moslems abgeschlagen, da die Sphinx in der damaligen Bevölkerung einen gottähnlichen Status hatte und entgegen den Lehren des Korans angebetet wurde.


Hurghada, das Badeparadies am Roten Meer


Noch vor 50 Jahren war Hurghada ein verschlafenes Nest. Etwa 450 Kilometer südöstlich von Ägyptens Hauptstadt Kairo lag es eingezwängt zwischen Wüstendünen und dem Ufer des Roten Meer. Man lebte vom Fischfang, obwohl es nicht einmal einen Hafen, sondern nur einen Bootssteg (in der lokalen Mundart: „Hurghada“) gab. Die malerische Uferlandschaft mit ihren feinsandigen Stränden und die spektakuläre Unterwasserwelt des Roten Meeres zogen bald immer mehr Besucher aus aller Welt an. Man begann, eine touristische Infrastruktur mit ersten Hotels zu bauen. Begünstigt wurde die Entwicklung auch durch das ausgeglichene Klima in diesem Teil Ägyptens. Zwischen Tag und Nacht gibt es nur geringe Temperatur-Unterschiede. Selbst in den heißen Sommermonaten zeigt das Thermometer selten mehr als 35 °C. Im Winterhalbjahr zwischen November und März liegt die Durchschnittstemperatur immer noch über 25 °C. Das Minidorf ist zu einem weitläufiges Touristenareal angewachsen, das sich über viele Kilometer entlang des Roten Meeres hinzieht. Flüge zum internationalen Flughafen von Hurghada werden aus allen europäischen Ländern angeboten. Wer die Sonne und das Meer liebt, wird hier zu jeder Jahreszeit begeisternde Urlaubstage verbringen können. Das touristische Angebot ist perfekt und man kann auf jede Art von Komfort, Unterhaltung und Aktivitäten zurückgreifen. Beim Schwimmen und Tauchen im Roten Meer erlebt man eine vielfältig bunte Unterwasserfauna- und flora. Die Korallenriffe sind in ihrer Größe und Schönheit mit dem berühmtem Great Barrier Reef im Nordosten Australiens vergleichbar. Pulsierendes Zentrum von Hurghada ist der Stadtteil Ed-Dahhar. Hier herrscht ein orientalisches Flair, es gibt bunte Basare und lebhafte Märkte, zahlreiche Shopping-Möglichkeiten, eine Vielzahl von originellen Restaurants, Tauchschulen und das sehenswerte Red-Sea-Aquarium.



El Guana, eine Lagunenstadt mit mediterranem Flair


Der idyllische Ferienort hat gerade seinen 30. Geburtstag gefeiert und bietet seinen Besuchern den perfekten Rahmen für einen angenehmen, ja sogar luxuriösen Ferienaufenthalt. Der kleine Ort liegt zwar nur etwas mehr als 20 Kilometer nördlich von Hurghada, unterscheidet sich aber deutlich von diesem beliebten Touristenzentrum. Weitläufige Resorts und Hotelanlagen fehlen, statt dessen hat man mit viel Geschmack und Augenmaß ein sympathisches Ferienstädtchen nach mediterranen Vorbildern aufgebaut. Der Baustil ist eine eigenständig geschmackvolle Mischung aus nubischen Stilelementen und moderner Architektur. Die Bauten verteilen sich über mehrere Inseln, die eine Lagune bilden und miteinander durch Brücken verbunden sind. Es gibt eine wunderschön angelegte Strandpromenade und einen großzügigen Yachthafen. El Guana definiert sich als eine autarke Gemeinde mit einer eigenen Wasserversorgung, eigenem Sicherheitsdienst, einem eigenen Mobilfunknetz und einem nach europäischem Standard ausgestatteten Krankenhaus. Auch ökologischen Ansprüchen wird Rechnung getragen. Alle Abwässer werden wieder aufbereitet und zur Bewässerung der Grünanlagen und des 18-Loch-Golfplatzes verwendet.